R. - I LOVE YOU!
Über das Recht auf Stadt
12. Juni – 8. August 2026
Ausstellung und kulturelle Bildung
Das KFZ – Kunst für Zukunft zeigt mit R.- I LOVE YOU! eine Ausstellung zum Thema Recht auf Stadt. Ausgangspunkt ist der von Henri Lefebvre geprägte Begriff, der Stadt als sozialen Raum begreift und Fragen nach Zugang, Aneignung und Gestaltung des öffentlichen Raums in den Mittelpunkt stellt. Die Ausstellung thematisiert aktuelle Veränderungen in öffentlichen Räumen und untersucht, wie künstlerische Positionen auf Prozesse des urbanen Wandels reagieren. Gezeigt werden zeitgenössische Installationen und Interventionen, die sich mit Stadtraum, Nutzungsmöglichkeiten und Leerstellen befassen und Bezüge zum urbanen Umfeld von Radolfzell herstellen. Begleitet wird die Ausstellung von einem Rahmenprogramm mit Rundgängen, Gesprächen und Vermittlungsformaten.
Mit Arbeiten von
Jochen Damian Fischer, KB Kollektiv, Shooresh Fezoni / Verein gegen Müdigkeit e.V., Regina Kelaita, Marcel Kreuzer, over and odd, Vortex-X, Karen Winzer, Christine Wuermell
Eröffnung, 12. Juni 2026, 19 Uhr
Öffnungszeiten während der Ausstellung: Do - So, 17 - 21 Uhr
Finissage, 8. August 2026, ab 16 Uhr
Grußwort
Foto: Britt Schilling / Regierungspräsidium Freiburg
Liebe Kunstinteressierte und Neugierige,
sehr geehrte Damen und Herren,
mit seinem Namen nimmt das KFZ einerseits Bezug auf seinen Standort – eine ehemalige Kfz-Werkstatt – und trifft gleichzeitig eine klare programmatische Aussage: Kunst für Zukunft!
In einer Zeit, in der der gesellschaftliche Zusammenhalt manchmal brüchig erscheinen mag, greift das Projekt „R. - I LOVE YOU! Über das Recht auf Stadt“ des KFZ nicht nur das 1.200-jährige Bestehen der Stadt Radolfzell auf, sondern setzt auch ein deutliches Zeichen für die Bedeutung von Kunst im gesellschaftlichen Dialog.
Denn aktuell stehen nicht nur Radolfzell, sondern viele Städte und Gemeinden vor einem tiefgreifenden Wandel: Die aktuelle politische und wirtschaftliche Lage, die demografische Entwicklung, der fortschreitende Klimawandel und ein verändertes Einkaufsverhalten beeinflussen unser Zusammenleben in den Kommunen.
Auch wir als Regierungspräsidium Freiburg befassen uns in vielen unterschiedlichen Bereichen mit diesen Veränderungen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, das soziale Miteinander zu stärken und unsere Städte und Gemeinden dabei zu unterstützen, den öffentlichen Raum so zu gestalten, dass er auch zukünftigen Bedürfnissen gerecht wird.
Gerne unterstützen wir daher auch das KFZ, das sich bereits in anderen Projekten für die Vernetzung von Kulturschaffenden im Regierungsbezirk engagiert hat, bei seiner künstlerischen Beschäftigung mit dem Recht auf Stadt.
In „R. - I LOVE YOU! Über das Recht auf Stadt“ setzt sich das KFZ aus ganz unterschiedlichen Richtungen mit künstlerischen Interventionen, interaktiven Spaziergängen und einem vielfältigen Programm der kulturellen Bildung für eine aktive Gestaltung der Stadt ein.
Es geht darum, Lust auf Zukunft zu machen und Freude zu haben, sich einzubringen!
Das wünsche ich auch den Macherinnen und Machern im KFZ, allen am Projekt beteiligten Künstlerinnen und Künstlern und natürlich dem Publikum aus Nah und Fern.
Entdecken Sie die Stadt neu, hinterfragen Sie und gestalten Sie mit!
Carsten Gabbert
Regierungspräsident Freiburg
Programm
Begleitend zur Ausstellung lädt das KFZ zu Rundgängen, Streifzügen, Gesprächen, Filmvorführungen und weiteren Formaten ein. Alle Angebote sind kostenlos!
13. Juni · 21 Uhr
Streifzug I, Videotour mit Regina Kelaita
Treffpunkt am KFZ · Dauer ca. 1,5 h
Die Künstlerin Regina Kelaita lädt zu einem Videospaziergang durch die Innenstadt von Radolfzell ein. Ihre Videoarbeiten werden mit einem portablen Beamer an von ihr ausgewählte Orte in der Stadt projiziert und verändern für einen Moment den öffentlichen Raum. Die daraus entstehenden Dialoge von Bild und Stadt stellen Fragen an Raum und Fläche.
14. Juni · 15:30 Uhr
Streifzug II, Fototour mit Regina Kelaita
Treffpunkt Stadtgarten (gegenüber ZOB / im Schatten) · Dauer ca. 1,5 h
Wie bewegen wir uns an öffentlichen Orten? Was begegnet uns in unserer gewohnten Umgebung? Welche neuen Perspektiven lassen sich im Vertrauten entdecken? Auf ihren Streifzügen durch die Innenstadt von Radolfzell fotografierte die Künstlerin Regina Kelaita Teile der Serie „Haus, Hecke, Horizont“. Mit einem interaktiven Spaziergang durch die Stadt lädt sie dazu ein, Radolfzell durch ihren Blick neu zu entdecken, Vertrautes anders wahrzunehmen und neue Perspektiven einzunehmen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ein fotofähiges Telefon für den Streifzug mitzubringen. Der Spaziergang endet in der Ausstellung „R. - I LOVE YOU“ im KFZ.
19. Juni · 18 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung mit Ana Baumgart
Dauer ca. 1 h
20. Juni · 19 Uhr
Transtonal
Wie lassen sich Bilder, Objekte und Installationen in Klang transformieren? In dem Format „Transtonal“ treten Musik und Bildende Kunst in einen offenen Dialog. Shooresh Fezoni, Sascha Henkel, Harald Kimmig und Christian Weber reagieren auf die Werke in der Ausstellung „R. – I LOVE YOU“. Das Format versteht sich als intermediales Experiment.
25. Juni · 17 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung für Kinder ab 4 Jahren mit Ana Baumgart
Dauer ca. 45 min
Sa, 4. Juli · 10 – 14 Uhr · Seetorstraße 1
So, 5. Juli · 15 – 19 Uhr · Marktplatz
Mi, 8. Juli · 15 – 19 Uhr · Markthallenstraße / Mühlbach Center
Der parasitäre Stammtisch mit Shooresh Fezoni und Ralf Wendt
Der parasitäre Stammtisch verlegt ein vertrautes, oft exklusives Bild von Heimat in den öffentlichen Raum und öffnet es radikal. Mitten in Radolfzell entsteht ein provisorischer Gesprächsort, an dem Passant:innen eingeladen sind, sich zu setzen und über ihre Stadt zu sprechen: über Heimat, Zugehörigkeit, Leerstand, Konsum, Ausschluss und das Recht auf Stadt. Der Stammtisch versteht sich nicht als Umfrage, sondern als soziale und künstlerische Intervention. Er unterbricht gewohnte Wege, schafft Anlass zum Verweilen und lädt dazu ein, eigene Erfahrungen, Wünsche und Widersprüche auszusprechen. Dabei geht es nicht nur um Kritik, sondern auch um die Frage, was einen Ort lebendig, offen und bewohnbar macht. Ausschnitte aus den Gesprächen fließen in den Barabend ein und werden dort Teil einer größeren Rauminstallation aus Stimmen, Spuren und Erzählungen über Radolfzell.
5. Juli · 18 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung mit Ana Baumgart
Dauer ca. 1 h
9. Juli · 19:30 Uhr
Filmvorführung „Die Plätze denen, die sie beleben“
Ein Film über ALTER von Shooresh Fezoni & Ute Seitz.
Am ALTER in Mannheim lebt die offene Gesellschaft. Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund kommen auf dem Platz zusammen, sie spielen Tischtennis, Basketball und Schach, tanzen und vergessen die Welt um sich herum. Sie teilen schöne und schwierige Momente und viele können sich ein Leben ohne ALTER kaum mehr vorstellen. Doch was zum Wohnzimmer im öffentlichen Raum geworden ist, war nur als Zwischennutzung vorgesehen. Mit dem Forum Deutsche Sprache soll auf dem Alten Messplatz ein großer Neubau entstehen und die Stadt Mannheim möchte den Zugang zum Neckarufer ausbauen. Dann erhält ALTER das Angebot, die angrenzende Fläche dauerhaft zu nutzen. Der Hauptgewinn? So einfach ist es nicht. Obendrein machen Drogen und Gewalt den Alltag auf dem Platz immer schwieriger. Schon bald stellt sich die Frage, ob ALTER den Umzug überleben wird.
11. Juli · 19 – 22 Uhr
Wo Stadt beginnt — Barabend mit Shooresh Fezoni und Ralf Wendt
„Wo Stadt beginnt“ ist ein performativer Barabend über Radolfzell, Heimat und das Recht auf Stadt. Ausgangspunkt ist die Frage, wem eine Stadt gehört, was einen Ort lebendig macht und wo man sich aufhalten darf, ohne konsumieren zu müssen. Der Abend verdichtet Material, das zuvor im öffentlichen Raum gesammelt wurde: Stimmen aus der Zelle, Gespräche vom parasitären Stammtisch sowie Spuren und Fundstücke aus der Stadt. Daraus entsteht ein Raum, in dem Bar, Hörsituation, Installation und Gespräch ineinander greifen. Der Barabend ist keine klassische Veranstaltung mit Bühne und Publikum, sondern ein Format, das Menschen miteinander ins Gespräch bringt. Gesammelte Aussagen, Fragen und Atmosphären strukturieren den Abend und öffnen einen gemeinsamen Denkraum über Leerstand, Zugehörigkeit, Verdrängung und die Möglichkeit, Stadt anders zu denken. Und so ändert sich schon an diesem Abend die Stadt Radolfzell ganz real, mit ihren Widersprüchen und ihren Potenzialen.
Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben.
16. Juli · 18 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung mit Dr. Heike Endemann
Dauer ca. 1 h
18. Juli · 14 – 22 Uhr
So ne Art Rave / Tanzveranstaltung
23. Juli · 18 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung mit Ana Baumgart
Dauer ca. 1 h
30. Juli · 19:30 Uhr
Filmvorführung „Push“
„Push“ ist ein schwedischer Dokumentarfilm von Fredrik Gertten aus dem Jahr 2019 über die globale Wohnungsfrage. Der Film zeigt, wie steigende Immobilienpreise und Spekulation das Wohnen für viele Menschen zunehmend unbezahlbar machen.
31. Juli · 17 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung für Kinder ab 4 Jahren mit Ana Baumgart
Dauer ca. 45 min
2. August · 18 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung mit Dr. Heike Endemann
Dauer ca. 1 h
6. August · 19 – 20:30 Uhr
Stadtgespräch: Wem gehört Radolfzell?
Zwischen Podium und Publikum entsteht ein offener Raum für Austausch und Visionen. Wer prägt die Stadt und wer darf über ihre Zukunft mitreden? Gemeinsam werden Möglichkeiten und Bedarfe zur Teilhabe an der Stadtgestaltung Radolfzells diskutiert. Die Veranstaltung wird von Bettina Walther (gruppe F, Berlin) moderiert.
7. August · 18 Uhr
Rundgang durch die Ausstellung mit Ana Baumgart
Dauer ca. 1 h
7. August · 21 Uhr
Streifzug I, Videotour mit Regina Kelaita
Treffpunkt am KFZ · Dauer ca. 1,5 h
Die Künstlerin Regina Kelaita lädt zu einem Videospaziergang durch die Innenstadt von Radolfzell ein. Ihre Videoarbeiten werden mit einem portablen Beamer an von ihr ausgewählte Orte in der Stadt projiziert und verändern für einen Moment den öffentlichen Raum. Die daraus entstehenden Dialoge von Bild und Stadt stellen Fragen an Raum und Fläche.
8. August · 15:30 Uhr
Streifzug II, Fototour mit Regina Kelaita
Treffpunkt Stadtgarten (gegenüber ZOB / im Schatten) · Dauer ca. 1,5 h
Wie bewegen wir uns an öffentlichen Orten? Was begegnet uns in unserer gewohnten Umgebung? Welche neuen Perspektiven lassen sich im Vertrauten entdecken? Auf ihren Streifzügen durch die Innenstadt von Radolfzell fotografierte die Künstlerin Regina Kelaita Teile der Serie „Haus, Hecke, Horizont“. Mit einem interaktiven Spaziergang durch die Stadt lädt sie dazu ein, Radolfzell durch ihren Blick neu zu entdecken, Vertrautes anders wahrzunehmen und neue Perspektiven einzunehmen. Die Teilnehmenden sind eingeladen, ein fotofähiges Telefon für den Streifzug mitzubringen. Der Spaziergang endet in der Ausstellung „R. - I LOVE YOU“ im KFZ.
8. August · ab 16 Uhr
Finissage
FLUXI DATZ - 21. Juni bis 02. August 2025
Wir stehen vor großen sozialen, politischen, wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen. Diese gesellschaftlichen Transformationsprozesse erfordern Anpassung, können aber auch Gestaltungsspielräume eröffnen.
Die Ausstellung FLUXI DATZ versteht sich als Einladung, die eigene Haltung zur Gegenwart zu überdenken und künstlerische Methoden als Impulse für Transformationsprozesse zu nutzen. Zeitgenössische Kunst arbeitet mit ungewöhnlichen Kombinationen, experimentellen Formaten und interdisziplinären Ansätzen. Sie irritiert, sie inspiriert und setzt Veränderungsprozesse in Gang. Kunst schafft Freiräume, in denen bestehende Denkweisen hinterfragt, aufgebrochen und weiterentwickelt werden können.
Die Arbeiten von Renke Brandt, Tintin Patrone, Benedikt Waldmann und Karen Winzer greifen aktuelle Fragestellungen auf und regen dazu an, alternative Perspektiven einzunehmen. Provokation und Inspiration. Mut und Widerspruch. Experiment und Scheitern. In diesem Spannungsfeld entfaltet sich ihr transformatives Potenzial.
FLUXI DATZ begreift sich als Raum für Reflexion, Austausch und Bewegung – und versteht Transformation als offenen Prozess, der im Denken beginnt und im Handeln wirkt.
Künstler:innen
Renke Brandt, Tintin Patrone, Benedikt Waldmann, Karen Winzer, fructuoso/wipf, Doris Hofmann
Detail "Enten des Spektrums", Renke Brandt, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
Detail "the oaten flute", Tintin Patrone, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
"Was bellt er denn, der Hund", Benedikt Waldmann, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
"Teil der Lösung, Teil des Problems", Benedikt Waldmann, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
"Garten, eben.", Benedikt Waldmann, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
"HEAVY METAL ACCUMULATION", Tintin Patrone, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
"Flecke international Radolfzell", Karen Winzer, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
"Flecke international Radolfzell", Karen Winzer, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
Detail "Flecke international Radolfzell", Karen Winzer, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
"Flecke international Radolfzell", Karen Winzer, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
Karen Winzer, Artist in Residency im KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
Fahne zur Ausstellung FLUXI DATZ, studio Lindhorst Emme + Hinrichs Berlin, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
Eröffnung der Ausstellung FLUXI DATZ, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
Besucher:innen vor der Arbeit "Enten des Spektrums", Renke Brandt, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
Besucher:innen in der Arbeit "the oaten flute", Tintin Patrone, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
Eröffnung der Ausstellung FLUXI DATZ, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
Besucher:innen in der Ausstellung FLUXI DATZ, KFZ - Kunst für Zukunft, 2025
Mit freundlicher Unterstützung von:
Zukunft ist. – 7. September bis 2. Oktober 2024
Wie stellen wir uns die Zukunft vor?
Welche Themen werden in Zukunft wichtig sein?
Wie können wir Zukunft gemeinsam gestalten?
Mit der Gruppenausstellung „Zukunft ist.“ luden 17 künstlerische Positionen zu einer Auseinandersetzung ein. Gezeigt wurden Kunstwerke aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Grafik, Video, Objekt, Installation und neue Medien.
Das KFZ – Kunst für Zukunft möchte mit der Ausstellung einen Diskurs eröffnen und Zukunft als ein Narrativ der Gegenwart sehen. Somit sind die Werke Impulsgeber zu Themen unserer Zeit. Sie können uns anregen oder aufregen. Sie stellen uns Fragen und fordern Antworten. So transformiert sich die Reflektion zur Vision. Das Denken wird zum Handeln.
Thematisch ist die Ausstellung „Zukunft ist.“ als Beginn eines Prozesses zu verstehen. Die Ausstellung soll Menschen zusammenbringen und Mut machen über Zukunft nachzudenken, um sie gemeinsam aktiv mitzugestalten.
Eröffnung: 7. September 2024, 18 - 22 Uhr
Öffnungszeiten: Do - So, 17 - 21 Uhr
Finissage: 2. Oktober 2024, 17 - 24 Uhr
Künstlerische Leitung Ana Baumgart
Projektleitung Daniel Franz
Veranstalter Raum für drastische Maßnahmen e.V.
Künstler:innen
Juana Anzellini, Bert Binnig, Jonas Blume, Mukenge/Schellhammer, Olsen, Irene Pérez Hernández, Daniel Theiler, Fabian Widukind-Penzkofer, Paula Winkler & Sibylle Fendt, She's excited! & /p & Anke Schiemann
Ausstellungsansicht "Zukunft ist.", Sept., 2024
Besucher:innen vor der Arbeit "Transformative Landschaften" von Mukenge/Schellhammer, Sept., 2024
Ausstellungsansicht der Arbeit "Zukunft ist Zukunft" von Fabian Widukind-Penzkofer, Sept., 2024
Ausstellungsansicht der Arbeit "Out of Time" von Fabian Widukind-Penzkofer, Sept., 2024
Führung durch die Ausstellung "Zukunft ist.", Sept., 2024
Ausstellungsansicht der Arbeit "Domination Evolution" von Daniel Theiler, Sept., 2024
Ausstellungsansicht der Arbeit "Fortuna Loop" von Juana Anzellini, Sept., 2024
Ausstellungsansicht der Arbeit "Digitales Schlaraffenland" von Olsen, Sept., 2024
Ausstellungsansicht der Arbeit "Yellow Line" von Irene Pérez Hernández, Sept., 2024
Ausstellungsansicht von Paula Winkler & Sibylle Fendt, Sept., 2024
Ausstellungsansicht der Arbeit "Bots" und "Abteilung 2" von Fabian Widukind-Penzkofer, Sept., 2024
Ausstellungsansicht der Arbeit "Current" von Anke Schiemann, She"s excited! und /p, Sept., 2024
Besucherinnen vor der Arbeit "soziale Monilität I + II" von Juana Anzellini, Sept., 2024
Projektion studio lindhorst-emme + hinrichs, Ausstellung "Zukunft ist.", Sept., 2024
Mit freundlicher Unterstützung von:
K wie Kunst – 22. September bis 02. Oktober 2023
Vom 22. September - 02. Oktober 2023 fand die Gruppenausstellung „K wie Kunst“ in den Räumlichkeiten der ehemaligen KfZ Werkstatt und dem alten Holzschuppen der DB in der
Friedrich-Werber-Str. 13 + 15 in Radolfzell statt.
Besucher:innen in der Ausstellung "K wie Kunst", Sept 2023
Künstler:innen
Anaïs Edely, Barbara Baumgart, Franca Franz, fructuoso/wipf, Nora Heinisch, Nils Kasiske, Isabelle Krieg, mouselephant, Fatin Rahmouni, Barbara Proschak & Johanna Saxen, Matti Schulz, Paul Schwaderer
Ausstellungsansicht "K wie Kunst", Sept 2023
"the sky is the limit (Roter Josef)", 2020 von fructuoso/wipf
"Reiche-Leute-Raum", 2021 von Matti Schulz
"Distopia (Postbeta)", 2015-2023 von Nils Kasiske
Kunst verstört, gefällt, irritiert, harmoniert, provoziert, inspiriert, kollidiert, langweilt, motiviert, minimiert, hinterfragt.
Die Ausstellung „K wie Kunst“ ist eine Einladung, mit Kunst in Kontakt zu kommen und sich von ihr inspirieren zu lassen. Kunst darf aber auch irritieren und unsere gewohnten Sichtweisen stören. Sie dient uns als Methode, neue Perspektiven auf die Welt einzunehmen. Kunst kann uns Impulse geben, eine Meinung in der Welt zu bilden. Kunst kann aber auch Erholung und Spaß sein. Sie kann uns die Erlaubnis und Anlass geben über unsere Welt zu lachen.
In der Gruppenausstellung „K wie Kunst“ kommen 16 künstlerische Positionen von 14 Künstler:innen aus Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Leipzig, Zürich, Kreuzlingen, Schaffhausen und Radolfzell zusammen. Gemeinsam bilden sie eine Collage aus unterschiedlichsten Materialien, Impulsen und Botschaften: raumgreifende Installationen, Objekte, Fotografien, Malerei, Videoprojektion, Grafik und Sound erobern die Räumlichkeiten der ehemaligen KfZ Werkstatt und den alten Holzschuppen der Deutschen Bahn. Dem ehemals männlich dominierten Ort wird durch inhaltliche Auseinandersetzung mit weiblichen Rollenbildern ein Statement entgegengesetzt. Auch weiche Materialien wie Seide und Filz stehen der industriellen Anmutung der Räume gegenüber. Eine partizipative Installation verwaister Fotografien wirft Fragen zum Umgang mit hinterlassenen Bildern und der Fotografie als zeitgenössischem Medium auf. Einige künstlerische Werke weisen auf kritische Situationen in der Welt hin und stellen Fragen an unser Handeln. Überdimensionale Skulpturen werden zum Symbol alltäglicher Banalitäten, die einen humoristischen Blick erlauben.
Diese Zusammensetzung an Werken darf als ein großes Bild gegenwärtiger Fragestellungen von jungen Kunstschaffenden verstanden werden.
Künstlerische Leitung Ana Baumgart
Projektleitung Daniel Franz
Veranstalter Raum für drastische Maßnahmen e.V.
"Soft Crash" 2016-x von Franca Franz
"Schneebesen (Remix)" 2023 von Matti Schulz
"Inside the Rabbits Hole", 2023 von Fatin Rahmouni
Das KFZ in der Friedrich-Werber-Str. 13 + 15 in Radolfzell von aussen
"Reply, Replay, Replace the image - a revival" 2023, von Barbara Proschak und Johanna Saxen
Besucher:innen in der Ausstellung "K wie Kunst" Sept, 2023
"Why can"t I hold all these projections?", 2023 von Nora Heinisch
"Siège", 2023 von Anaïs Edely
Besucher:innen vor der Arbeit "Heimat_4 Landschaft", 2023 von Barbara Baumgart
